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Auszeichnungen

Hotelimmobilie des Jahres 2014

Die Auszeichnung "Hotelimmobilie des Jahres 2014" erhält dieses Jahr das Holzhotel Forsthofalm Leogang im Salzburger Land in Österreich. Der Preis wird im Rahmen des hotelforum-Galaabends am 8. Oktober verliehen. Am gleichen Abend werden auch die Gewinner des "Blue Hotel Award" sowie des "Hospitality Innovation Award" geehrt.

Andreas Martin, hotelforum Jury-Vorsitzender: "Aus einer 1972 eröffneten Almhütte für Skifahrer wurde das heutige Holzhotel Forsthofalm. Es ist als ergänzender Neubau zur ehemaligen Almhütte in leimfreier Vollholzbauweise errichtet worden und wird von der Familie Widauer in zweiter Generation als erfolgreicher Ganzjahresbetrieb geführt. Das stimmige und insbesondere nachhaltige Gesamtkonzept dieses Ferienhotels hat die Jury in ihrem Votum klar überzeugt. Die Vision von Hotelier Markus Widauer wurde von der W2 Manufaktur des Architektenehepaares Waltl technisch und gestalterisch unter schwierigen logistischen Bedingungen hervorragend umgesetzt".

Das Ökohotel ist in einer zeitgemäßen, klaren und unaufdringlichen Architektur auf einer Alm in 1.050 Meter Seehöhe gebaut worden. In den Hotelzimmern wurden natürliche Materialien verarbeitet: Schiefer im Bad, Jutebespannung hinter dem Bett, die Griffe der hölzernen Schränke sind aus gegorenem, naturbelassenem Leder, als Bilder dienen Tontafeln, die Ablagehocker in den Zimmern sind aus Keramik und das Bett ist eine Konstruktion aus Lärchenholz. Über 210.000 Buchenholzdübel halten die Massivholzwände zusammen.

Das Haus ist barrierefrei und orientiert sich technisch am Niedrigenergiehausstandard, wobei ein zentral gesteuertes Gebäudemanagementsystem dabei Pflicht ist. Die Holzkonstruktion hat bereits sehr gute Dämmwerte und Energieverluste werden durch Wärmerückgewinnung bei der Badewasseraufbereitung und aus der Lüftungsanlage gering gehalten.

Das Restaurant wird von einer offenen Schauküche mit Holzkohlegrill beschickt und im Buffetbereich für das Frühstück ist ein Brotbackofen integriert, der zweimal täglich genutzt wird. Zur Gastronomie gehört auch ein Barbereich mit offenem Kamin, dessen Bartresen aus einem naturbelassenen Eichenstamm besteht. In der dritten Etage des Hauses befindet sich ein durchdachter 1.000 Quadratmeter großer Erholungsbereich mit Saunen, Anwendungsräumen und einem von innen begehbarem Außenschwimmbad mit Dachterrasse und Blick auf die umliegenden Berge.

Aus den 25 Hotelbewerbungen hatte die interdisziplinär besetzte 15-köpfige Jury drei Finalisten ausgewählt:
Holzhotel Forsthofalm Leogang (Salzburger Land, Österreich)
Room Mate AITANA Hotel Amsterdam (Niederlande)
Ruby Sofie Hotel Wien (Österreich)

Angesprochen bei der Ausschreibung des Preises waren sowohl Hotelentwickler als auch -eigentümer und -betreiber. Für die "Hotelimmobilie des Jahres" haben sich zwischen Januar 2013 und Juni 2014 eröffnete Hotels beworben, die sich durch ein gelungenes Gesamtkonzept aus Architektur, Gestaltung und Innovation vom Wettbewerb abheben. Entscheidend dabei war laut hotelforum die erfolgreiche und homogene Zusammenführung der einzelnen Aspekte zu einem gelungenen und zudem wirtschaftlich erfolgreichen Hotelkonzept.

Gewinner "
Hotelimmobilie des Jahres 2014"
Holzhotel Forsthofalm
Standort: Leogang (Salzburger Land), Österreich
Eigentümer: Markus Widauer
Betreiber: Familie Widauer
Projektentwickler: W2Manufaktur - Nicole und Alfred Waltl mit Unternehmerfamilie
Architekt: W2Manufaktur - Nicole und Alfred Waltl
Innenarchitekt: W2Manufaktur - Nicole und Alfred Waltl
Betriebstyp / Kategorie: Vollhotel (Ferien), 4-Sterne
Bauzeit: 7 Monate in 2 Etappen (Neubau Hotel, Umbau Restaurant)
Zimmeranzahl: 55

 

Die Preisträger bisher:
Radisson Blu Hotel Nantes (2013), Hotel TOPAZZ Wien (2012), 25hours HafenCity Hamburg (2011), roomers Frankfurt (2010), Lindner Park-Hotel Hagenbeck (2009), 25hours Frankfurt (2008), Schloss Elmau Luxury Spa & Cultural Hideaway (2007), Hotel Daniel Graz (2006), Colosseo Erlebnishotel Rust (2004), Rocco Forte Hotel Amigo Brüssel und Accor Suite Hotel Hamburg (2003), Hilton Köln (2002).


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